|







| |
2004
2005
2006
| Freie Presse vom
30.01.2004 |

|
| Freie Presse vom
02.02.2004 |
 |
| Freie Presse vom
02.03.2004 |
Heißer Endkampf gegen den deutschen
Meister
Nachdem Anja Decker bei der deutschen Taekwondo-
Einzelmeisterschaft der Senioren, am 14. und 15.02.2004 in Riesa, einen
hervorragenden dritten Platz erkämpfte, konnten auch die
Nachwuchskämpfer in Hamburg punkten.
Am 21. und 22.02.2004 starteten drei
Taekwondosportler des Zwönitzer Handballsportvereins 1928 e.V. beim 23.
internationalen Flora- Pokal in Elmshorn bei Hamburg.
Dieses Traditionsturnier zählt zu den
Bundesranglistenturnieren und ist aufgrund der internationalen Konkurrenz
ein Muss für Kaderathleten. Für das Bundesland Sachsen gingen die
Zwönitzer Susann Rosin, Anja Schwarz und Alexander Mach an den Start.
Neben anderen Bundesländern waren hier auch Mannschaften aus Spanien,
Holland, Belgien, Schweden, England, Tschechien und verschiedenen
russischen Staaten vor Ort, die es den sächsischen Sportlern nicht gerade
leicht machten. Insgesamt gingen an diesem Wochenende ca. zweihundert
Sportler an den Start.
Anja Schwarz musste sich leider in ihrem ersten
Kampf der späteren Siegerin in dieser Gewichtsklasse geschlagen geben,
während Susann Rosin trotz Verletzung ihre erste Gegnerin souverän
bezwang. Susann, für die dieses Turnier zur Vorbereitung auf die
internationale belgische Meisterschaft im März diente, traf im
Viertelfinale auf die spätere Gewinnerin in dieser Kategorie. Hier machte
sich ihre Verletzungen bemerkbar und sie unterlag der starken Kämpferin,
erreichte aber einen sehr guten dritten Platz.
Alexander Mach zeigte überdurchschnittliche
Leistungen und lieferte gegen den amtierenden deutschen Meister einen
spektakulären Finalkampf. Nachdem er in der ersten Runde in Führung lag,
konnte sein Gegner in der zweiten Runde das Blatt wenden. In der letzten
Runde ging es dann um die Wurst, aber hier hat es dann leider für
Alexander nicht gereicht und er verlor nur knapp. Bis jetzt konnten die
Sportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. schon zwei
Bronze- und eine Silbermedaille für Sachsen und Zwönitz erkämpfen. Die
Zwönitzer zählen zu den besten Taekwondokämpfern von Sachsen und
Ostdeutschland, zahlreiche Sachsenmeister, mehrere Ostdeutsche Meister,
sowie zwei deutsche Vizemeisterinnen in dieser olympischen Disziplin
kommen aus Zwönitz. Die Zwönitzer stellen auch den Löwenanteil des
Landeskader Sachsen im Taekwondo.
Wer Lust hat einmal mit deutschen Vizemeistern
und internationalen Medaillengewinnern zu trainieren ist in Zwönitz
jederzeit herzlich Willkommen.
Kostenloses Schnuppertraining findet immer
Dienstags und Donnerstags um 17.00 Uhr statt, Dienstag im Sportkomplex und
Donnerstag in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule.
Info unter www.taekwondo-zwoenitz.de
|
| |

Zwönitzerin bei
internationaler Taekwondomeisterschaft in Belgien am Start.
Vom 05.03.04 bis 07.03.04
lud der flämische Taekwondoverband nach Herentals zur internationalen,
belgischen Meisterschaft ein. Taekwondokämpfer aus aller Welt ließen
sich nicht zweimal bitten und folgten dem Ruf der Belgier. Bei dem WM-
Qualifikationsturnier gingen 731 Wettkämpfer auf die Matte. Neben
sämtlichen europäischen Staaten waren auch die USA, Kanada, Marokko und
Jordanien angereist.
Insgesamt zählten die
Ausrichter 23 gemeldete Nationen, kein Wunder das sich den sächsischen
Sportlern hier ein Kampfsportereignis der Spitzenklasse darbot.
Drei Sachsen, darunter die Zwönitzerin
Susann Rosin, gingen in Herentals an den Start. Susann von der Abteilung
Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. und Erik Borchert aus Freiberg
waren für den Landeskader Sachsen gemeldet, Vitali Wujan aus Zwickau
startete in der deutschen Jugendnationalmannschaft.
Leider hatten die sächsischen
Taekwondosportler dem hohen Niveau der anderen Kämpfer diesmal nichts
entgegenzusetzen. Susann Rosin startete das erste Mal auf einem so hochkarätigem
Turnier, in ihrer Gewichtsklasse waren noch 29 weitere Kämpferinnen
angetreten. Sie unterlag in ihrem ersten Kampf einer Taekwondosportlerin
aus dem kroatischen Nationalteam. Ähnlich erging es Erik Borchert, der
sich einem Belgier geschlagen geben musste, und Vitali Wujan, welcher
seine erste Begegnung gegen einen Sportler der französischen
Nationalmannschaft verlor.
Auch wenn die sächsischen
Sportler diesmal kein Glück hatten, lässt gerade Susann Rosin den Kopf
nicht hängen und trainiert zielstrebig weiter. Das junge Talent ist
deutsche Vizemeisterin und kämpft erst seit letztem Jahr in der
Altersklasse der Jugend. Sie steht noch am Anfang ihrer Wettkampfkarriere
und siegte schon 2003 auf internationalen Turnieren in Deutschland.
Trainer Enrico Raupach zu den
Leistungen seiner Sportlerin: „Susann und die anderen beiden sächsischen
Kämpfer haben ihr Bestes gegeben, sie haben gekämpft bis zur letzten
Sekunde und das ist sehr anerkennenswert. Ich weiß selbst gut genug mit
welchen Ängsten man zu kämpfen hat, wenn man gegen einen unbekannten
Gegner auf die Matte geht.
Aber das Turnier hat gezeigt
das es den sächsischen Kämpfern noch an Wettkampferfahrung auf
internationaler Ebene fehlt. Und das ist gerade bei den
Taekwondosportlern in Zwönitz ein Problem. Die Zwönitzer
Kampfsportler sind zwar auf regionaler und nationaler Ebene äußerst
erfolgreich, aber internationale Wettkampferfahrungen, vor allem im
Ausland, sind schwer zu finanzieren.“
zurück
zu Taekwondo |
| |
Foto: Hinten von Links- Daniel
Clauß, Markus Kraut, Franziska Wenzlaff, Laura Klapper, Susann Rosin und
Trainer Maik Schindler
Vorn von Links- Benjamin Herzig,
Manuel Berndt, Tobias Weigel, Anja Schwarz und Trainerin Anja Decker
Medaillenregen für Zwönitzer
Nachwuchssportler
Selten kommt ein Zwönitzer Taekwondokämpfer
ohne Medaille vom Wettkampf nach Hause.
Am Sonntag, den 14.03.2004, fand in Magdeburg das
Sudenburger Nachwuchsturnier der Taekwondounion Sachsen- Anhalt statt. Zur
Vorbereitung auf anstehende sächsische Taekwondoturniere schickte auch
die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. sieben Jugendliche an
den Start.
Bei diesem Vollkontaktwettbewerb waren ca. 150
Kämpfer aus verschiedenen Bundesländern angetreten. Die Gewichtsklassen
waren nach Zusammenlegungen gut gefüllt und so war das eigentliche Ziel
der Zwönitzer, Wettkampferfahrung sammeln, erreicht. Jeder der Zwönitzer
Kampfsportler hatte mehrere Kämpfe zu absolvieren und wie immer gaben
alle ihr Bestes.
Franziska Wenzlaff, die in letzter Zeit etwas
Pech hatte und wegen Verletzung ihre Finalbegegnung nie bestreiten konnte,
erkämpfte sich souverän den ersten Platz.
Laura Klapper, Daniel Clauß, Markus Kraut und
Manuel Berndt unterlagen im Finale ihrer Gewichtsklassen nur knapp und
können sich über einen sehr guten zweiten Platz freuen.
Tobias Weigel erreichte einen hervorragenden
dritten Platz, da er in letzter Zeit selten trainieren konnte.
Leider konnte Benjamin Herzig nicht das Treppchen
besteigen, er hat allerdings super gekämpft und sein Bestes gegeben.
Betreuer Maik Schindler dazu: „Ich bin sehr
stolz auf Benjamin, denn wenn man sein Bestes tut und Alles versucht hat
man sich nichts vorzuwerfen. Wir haben ja sehen können woran es lag und
mit etwas Fleiß wird auch Benjamin bald mit einer Medaillen
heimkehren."
Trotz des Vollkontaktcharakters des
Taekwondowettkampfes kamen die Taekwondosportler ohne größere Blessuren
zurück, die Teilnehmer sind ja auch gut geschützt. Mit Unterarm- und
Schienbeinerschoner, sowie Kampfweste und Kopfschutz geht es beim
Taekwondo auf die Matte.
Das die Zwönitzer Kampfsportler eine
liebenswerte und erfolgreiche Gemeinschaft sind hat sich in der Region
schon herumgesprochen. Und so sind auch Kinder und Jugendliche aus Aue,
Lößnitz und Affalter Mitglieder im Zwönitzer HSV 1928 e.V..
Jeder ist herzlich Willkommen zum kostenlosen
Schnuppertraining, Informationen gibt es unter www.taekwondo-zwoenitz.de.
|
| |

von links nach rechts- hinten: Herr und Frau
Böhm, Laura Klapper, Franziska
Wentzlaff, Susann Rosin, Alexander Mach, Anja Schwarz, Michael Loebert,
Trainer Tim Schnabel, Uwe Rosin, Robert Kallwis, die beidenKampfrichter
Maik Schindler und Stefan Lerch.
Vorn: Ina Stefan, Birgit Standau,
Melanie Böhm, Tobias Weigel, Manuel Berndt, Benjamin
Herzig, Sebastian Siegel und Enrico Raupach
6.
Oberlausitz- Cup wieder gut besucht
Zwönitzer Kampfsportler zeigten in Bautzen außerordentliche
Leistungen
Am 27.03.2004 wurde in
Cunewalde, bei Bautzen, der alljährliche Oberlausitz- Cup im Taekwondo
ausgetragen. Das Turnier dieser olympischen Sportart wurde von 168
Sportlern aus 21 Vereinen besucht, darunter nicht nur sächsische Kämpfer.
Auch Vereine aus Bayern, Thüringen, Sachsen- Anhalt und Rheinland- Pfalz
waren angereist.
Nachdem aufgrund von
Verletzungen und Erkältungskrankheiten nur 10 von 18 vorgesehenen
Sportlern für die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. auf
die Matte gingen, überraschten diese die Trainer mit ihrem Ehrgeiz.
Melanie Böhm, die Jüngste der
Zwönitzer Taekwondogemeinschaft, schlug sich tapfer und konnte sich einen
tollen dritten Platz sichern. Tobias
Weigel lieferte sich mit seinem Gegner im Finalkampf einen spektakulären
Schlagabtausch, beide schenkten sich nichts. Dies beweist auch das ungewöhnliche
Resultat von 26 zu 23 Punkten, was leider nicht zu Tobias Gunsten ausfiel.
Aber mit einem mehr als verdienten zweiten Platz holte er wichtige Punkte
für die Vereinswertung.
Michael Loebert bewies
taktische Souveränität, kompensierte Reichweitennachteile gegen den
deutlich größeren Marcus Goral aus Aue und siegte im Halbfinale der
Herren bis 62kg.
Benjamin Herzig, Laura Klapper,
Franziska Wentzlaff, Alexander Mach, Susann Rosin, Manuel Berndt und Anja
Schwarz zeigten in ihren Kämpfen sehr gute Leistungen und belegten
hervorragende erste Plätze. Besonders Anja Schwarz präsentierte überragende
technische Leistungen und wurde von den Kampfrichtern mit dem
Technikerpokal geehrt.
So konnten die Zwönitzer die
meisten Goldmedaillen vor allen anderen Vereinen erkämpfen und belegten
in der Vereinswertung den zweiten Platz. Nur das Zentrum für Kampfkünste
aus Gera konnte mit 21 Startern, einer doppelt so großen Teilnehmerzahl
wie Zwönitz, über zweite und dritte Plätze punkten, und die Abteilung
Taekwondo des HSV Zwönitz 1928 e.V. vom Turniersieg verdrängen.
Um auch in Zukunft so
erfolgreich zu sein ist die Zwönitzer
Taekwondogemeinschaft im Kindersport sehr engagiert, so wird sich
im Verein mit Kindern schon ab fünf Jahren betätigt.
Natürlich wird mit einer
solchen „Krabbelgruppe“ kein Kampfsport trainiert, hier wird vor allem
auf Koordination und allgemeine Bewegungsfertigkeiten wert gelegt. Mit
Spiel und Spass werden die Kleinen in die Gemeinschaft eingegliedert und
erhalten vorbereitende Bewegungsgrundlagen für spätere
sportartspezifische Betätigung.
Wer einmal zum Aufpassen
vorbeischauen möchte oder beim kostenlosen Schnuppertraining teilnehmen
will, ist jederzeit herzlich Willkommen. Am Günstigsten wäre es
allerdings Dienstags in der Turnhalle am Sportkomplex, oder Donnerstags in
der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule in Zwönitz. Genauere
Informationen findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de.
zurück
zu Taekwondo
|
| |
von links nach rechts/ Landestrainer
Pierre Walter, Vitalie Wujan,Erik Borchert,
Susann Rosin und Heimtrainer Enrico Raupach
Hochkarätige, internationale
Veranstaltung wieder mit Zwönitzer Beteiligung.
Am 03. und 04. April diesen Jahres fand in Bonn
die German Open 2004 im Taekwondo statt.
Das Qualifikationsturnier für Europa- und
Weltmeisterschaften, und Ranglistenturnier der deutschen Taekwondounion,
fand mit internationaler Beteiligung statt. Über neunhundert Wettkämpfer
aus zweiunddreißig Nationen waren in der jungen olympischen Disziplin
angetreten. Darunter auch achtzehn Nationalmannschaften, welche sich auf
die Olympischen Spiele in Athen vorbereiten wollten.
Neben den Europäern schreckte auch Marokko,
Mexiko, USA, Kuba, Ägypten und Australien die Entfernung nicht. Dies
sorgte natürlich für Prominenz unter den Taekwondosportlern. Neben Welt-
und Militärweltmeistern war auch Matos Angel, der amtierende
Olympiasieger in der Gewichtsklasse der Herren bis 84 Kg, aus Kuba
anwesend. Gegen ihn war Faisal Ebnutalib, der sich für Deutschland bis
ins Finale durchkämpfen konnte, 2000 in Sydney gescheitert und musste
sich mit olympischem Silber zufrieden zeigen.
Mit der internationalen Konkurrenz in Bonn und
anderen deutschen Vereinen waren auch drei Kämpfer aus Sachsen für den
Landeskader angetreten, um ihre Stellung in der Bundesrangliste
auszubauen.
Mit Erik Borchert aus Freiberg, Vitali Wujan aus
Zwickau und Susann Rosin aus Zwönitz gingen die momentan besten
Taqekwondokämpfer Sachsens an den Start.
Mit Susann Rosin von der Abteilung Taekwondo des
Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. gingen in der Gewichtsklasse
der Jugend bis 52 Kg noch zweiunddreißig andere Sportlerinnen an den
Start. Nachdem Susann ihren ersten Kampf deutlich für sich entscheiden
konnte, freute sie sich eine Runde weiter zu sein. Von siebzehn deutschen
Starterinnen in dieser Kategorie waren schon nach der ersten Runde nur elf
noch übrig geblieben. In der nächsten Begegnung unterlag Susann ihrer
Gegnerin vom kroatischen Nationalteam nur knapp, leider schieden in dieser
Runde sämtliche deutsche Teilnehmerinnen aus, auch die Europameisterin
der Jugend aus München.
Am Ende standen in Susannes Gewichtsklasse
Türkei, Kasachstan und Mexiko auf dem Treppchen.
Erik Borchert kam über ein Unentschieden zu
seinen Gunsten verdient eine Runde weiter, musste aber im nächsten Kampf
gegen Ägypten auch die Segel streichen und schied aus. Vitalie Wujan war
an diesem Tag leider nicht in Höchstform und schied schon in der ersten
Runde seiner Kategorie aus.
So sind die drei Sachsen mit wertvollen
Wettkampferfahrungen wieder heimgekehrt und das zahlt sich nicht nur für
die Taekwondoin Susann Rosin aus. Sie und ihr Trainer Enrico Raupach geben
ihre Erfahrungen auch an die anderen Sportler im Zwönitzer HSV 1928 e.V.
weiter und das zahlt sich natürlich aus. Die Zwönitzer Taekwondosportler
sind nämlich nicht nur in Sachsen überaus erfolgreich, sondern haben
sich auch deutschlandweit schon einen Namen gemacht. Mit zwei deutschen
Vizemeisterinnen und mehreren internationalen Titeln sind sie auf dem Weg
nach vorn, beste Bedingungen in Zwönitz und ein gutes Trainingskonzept
machen dies möglich.
Genauere Informationen gibt es unter
www.taekwondo-zwoenitz.de .
|
| |
hinten von links nach rechts- Betreuer
Tim Schnabel, Alexander Mach, Anja
Schwarz, Benjamin Herzig, Laura Klapper,
Kampfrichter Stefan Lerch
vorn von links nach rechts- Michael
Loebert, Betreuerin Birgit Standau,
Malanie Böhm, Manuel Berndt, Gastsportlerin
Mandy Dittrich
Ungewohntes Bild für Zwönitzer in
Sachsen- Anhalt
Taekwondosportler beim 5. Elbe- Pokal in
Schönebeck
Nachdem die Saison 2003/2004 mit der
International German Open für die Kampfsportler des Zwönitzer HSV 1928
e.V. erfolgreich absolviert wurde, befinden sich die Zwönitzer Kämpfer
momentan in einer Übergangsperiode welche Erholung und Spaß zum Inhalt
hat.
Da aber gewöhnlich im April die
Sachsenmeisterschaft im Taekwondo ausgetragen wird, welche in diesem Jahr
jedoch im Oktober stattfindet, entschieden sich die Trainer für ein
zusätzliches Vollkontaktturnier.
Mit sieben Wettkämpfern war die Abteilung
Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. am 17.04.04 in Schönebeck zum 5.
offenen Gürtelturnier Sachsen- Anhalts, dem Elbe- Pokal angetreten. „Offen"
bedeutet in dem Fall, das auch Sportler aus anderen Bundesländern
teilnehmen dürfen und „Gürtelturnier" heißt, das in den
jeweiligen Altersklassen ausschließlich bestimmte Graduierungen erlaubt
sind.
Nun waren die Sportler des Handballsportvereines
und natürlich auch Stefan Lerch, der Kampfrichter der Abteilung Taekwondo,
nach Schönebeck gereist um hauptsächlich Erfahrungen auf der Matte zu
sammeln. Jedoch nahm die Veranstaltung für die Zwönitzer einen
ungewöhnlichen Verlauf. Nachdem man sonst in Sachsen und Ostdeutschland
überaus erfolgreich war und sich generell bis ins Finale durchsetzte,
zeigte sich in Sachsen- Anhalt das der Kampf nicht nur auf der
Wettkampffläche, sondern auch nicht unwesentlich im Kopf des Sportlers
entschieden wird.
So unter- und überschätzten die
Taewondosportler ihre Gegner und waren im Vergleich zu bisherigen
Leistungen überhaupt nicht wiederzuerkennen. Einzig Michael Loebert
schaffte es in der Klasse Herren bis 67 kg ganz hoch auf das Treppchen und
errang für Zwönitz die einzige Goldmedaille. Ihren Beitrag leisteten
auch Anja Schwarz, Manuel Berndt und Laura Klapper, welche sich
erfolgreich ins Finale kämpften, jedoch hier sich technisch und taktisch
nicht durchsetzen konnten. Trotzdem können sich die drei mit einem guten
zweiten Platz zufrieden zeigen. Alexander Mach und Melanie Böhm, welche
in ihrer einzigen Begegnung unterlagen, erhielten aufgrund der schwachen
Besetzung in ihren Klassen die Silbermedaille. Einzig Benjamin Herzig ging
diesmal lehr aus, was sicherlich auf zu unregelmäßige Trainingsteilnahme
zurückzuführen ist.
So war das Schönebecker Taekwondoturnier für
die Zwönitzer Kampfsportler zwar eine ungewohnte Erfahrung, dennoch ein
bereicherndes Ereignis, das die Jugendlichen in ihrer sportlichen
Entwicklung weiter bringen sollte.
Trainer Enrico Raupach äußerte sich gelassen:
„Dieses Turnier war für uns ein Ereignis was so nicht in unserem
Wettkampfkalender vorgesehen war, deshalb hat es keinerlei Wertigkeit für
Besetzungsentscheidungen zukünftiger Wettkämpfe. Aber es hat mir als
Trainer gezeigt, das unsere Sportler technisch und auch taktisch noch
nicht stabil genug sind.
Kleinste äußere Einflüsse und Veränderungen
genügen um im Kampf entscheidende Fehler zu machen und sich am Ende nicht
durchsetzen zu können. Und unserer Kampfgemeinschaft sollte das
Wochenende gezeigt haben das vor dem Erfolg immer Disziplin und
Kontinuität im Training stehen."
Wer einmal zum dreimonatigen, kostenlosen
Schnuppertraining oder einfach nur zum Zuschauen vorbeikommen möchte
findet Informationen unter www.taekwondo-zwoenitz.de.
zurück
zu Taekwondo
|
| |
Zwönitzer Taekwondosportler
verteidigen Titel.
6. Ostdeutsche Meisterschaft in Schönebeck wieder ein
Triumph.
Am
19.06.04 fand in Schönebeck die alljährliche Ostdeutsche Meisterschaft
im Taekwondo statt, für die Kampfsportler des Zwönitzer
Handballsportvereines 1928 e.V. eine Prestigeveranstaltungen.
Da
die Mehrzahl der Zwönitzer Wettkämpfer bei diesem Turnier schon
Medaillen erkämpft hatten, galt es diesmal den Titel zu verteidigen oder
einen höheren Treppchenplatz zu erreichen.
Leider
konnten dieses Jahr, aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen, nur
drei Taekwondosportler aus Zwönitz an den Start gehen.
Trotz
kleiner Mannschaft aber mit großer Unterstützung der mitgereisten Fans
zeigten Michael Loebert, Anja Schwarz und Susann Rosin außerordentliche
Wettkampfleistungen.
Besonders
beeindrucken konnte Michael Loebert, welcher sich aus beruflichen Gründen
nur mangelhaft vorbereiten konnte. Er musste im Halbfinale der Klasse
Herren bis 62 kg gegen einen Gegner aus Sachsen- Anhalt einen harten Kampf
bestreiten. Michael wurde hier nichts geschenkt, er traf seinen
Kontrahenten fünf mal am Kopf und erhielt keine Wertung dafür, im
Gegenteil der Gegner brachte ihn mehrfach durch Schieben zu Fall und
Michael bekam dafür Verwarnungen.
Am Ende musste er es deutlich machen um den Sieg nicht abgeben zu müssen.
Dies
gelang ihm auch und er konnte
mit dem Resultat von 12: 10 verdient ins Finale dieser Klasse einziehen.
Hier musste sich der Zwönitzer leider deutlich dem klaren Favoriten aus
Berlin
geschlagen
geben. Jedoch Michael hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verbessert
und kann sich wirklich über seinen Ostdeutschen Vizemeistertitel freuen.
Sehr starke Wettkampfleistungen zeigten auch
Anja Schwarz und Susann Rosin von der Abteilung Taekwondo des
Handballsportvereines Zwönitz 1928 e.V., welche ihre Vorrundengegner
souverän bezwangen und hier sogar außerordentliche technische Leistungen
zeigten. Anja lies im Halbfinale nichts anbrennen und siegte sehr deutlich
über ihre Gegnerin aus Wolmirstedt, die es erst kürzlich bei der
internationalen österreichischen Meisterschaft sogar ins Viertelfinale
schaffte. Mit einem 14: 4 Sieg zog sie in der Gewichtsklasse Jugend
weiblich bis 52 kg ins Finale ein.
Susann
Rosin, welche zur Zeit den
blauroten Gürtel trägt, stand in ihrer Halbfinalbegegnung einer
Danträgerin gegenüber. „Dan“ steht in dieser Vollkontaktkampfkunst
für den schwarzen Gürtel, welcher ein hohes Maß an Können in dieser
olympischen Sportart aus Korea kennzeichnet. Taktisch gut eingestellt und
technisch überlegen deklassierte Susann die Kämpferin aus Sachsen-
Anhalt und besiegte diese mit 9: 0 in der Klasse Jugend weiblich bis 52
kg.
Leider
standen sich die Zwönitzer Mädchen im Finale gegenüber, da sie in der
selben Gewichtsklasse antraten. Sie kämpften es fair aus. In der ersten
Runde stand es unentschieden und die Vorteilswertung ging an Susann Rosin.
Wenn es am Ende eines Kampfes unentschieden steht dann entscheidet die
Vorteilswertung wer zum Sieger erklärt wird. Die zweite Runde beendeten
die Beiden auch mit einem Unentschieden, jedoch diesmal hatte Anja Schwarz
Vorteil zugesprochen bekommen.
Da Anja in der dritten Runde vielleicht den ein oder anderen Punkt nicht
bekam setzte sie sich selbst unter Druck und musste nicht nur gegen Susann,
sondern auch gegen sich selbst kämpfen.
Durch diese Unsicherheit konnte Susann den entscheidenden Punkt erzielen
und mit 3:2 gewinnen.
Zum
Schluss konnte Susann Rosin glücklich ihren Ostdeutschen Meistertitel
verteidigen und ist nunmehr dreifache Ostdeutsche Meisterin. Durch ihre
gute Leistung im Halbfinale konnte sie wiederholt den Technikerpokal
gewinnen.
Auch
Anja Schwarz braucht keineswegs den Kopf hängen zu lassen, denn mit ihrem
hervorragenden zweiten Platz konnte auch sie sich zum Vorjahr verbessern.
Und mit einer Bilanz von zwei Silbermedaillen und einer Goldmedaille
konnten die Zwönitzer den Lohn für ihre Mühen mit nach Hause nehmen.
Wer
einmal mit Ostdeutschen Meistern, deutschen Vizemeistern und
Internationalen Turniergewinnern trainieren möchte ist zum kostenlosen
Schnuppertraining oder einfach nur mal zum Aufpassen herzlich Willkommen.
Informationen
findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de
|
| |
Saisonabschlusswochenende
bei Zwönitzer Taekwondosportlern.
Nachdem die letzten Wettkämpfe der Saison 2003/
2004 erfolgreich absolviert wurden, wollten die Sportler der Abteilung
Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. die Erholung und
den Spaß nicht zu kurz kommen lassen.
Durch die hohe Trainingsteilnahme, die Disziplin
und den Ehrgeiz den die Kampfsportler bisher an den Tag legten, hatten sie
sich das auch verdient. Um die Kinder und Jugendlichen erholt in die
Ferien zu schicken und den Spaß, der in manch nötiger, harter
Trainingseinheit etwas zu kurz kommt, in den Vordergrund zu rücken,
hatten sich die Eltern, der Vorstand und die Trainer etwas ganz Besonderes
einfallen lassen.
Den Auftakt zur Übergangsperiode in die nächste
Saison bildeten verschiedene Spielformen im Training. Zwei Wochen konnten
sich die Taekwondoin, so nennen sich die Sportler dieser koreanischen
Kampfkunst, unter anderem im Baseball, im Basketball, im Ringkampf und
diversen Staffelspielen messen. Anschließend fuhr die tolle Gemeinschaft,
die keine Außenseiter kennt, vom 25. bis 27. Juni diesen Jahres nach
Neudorf, in die Gaststätte Siebensäure, zum Zeltlager.
Für die Kinder, aber auch für die Jugendlichen
der Abteilung, trotz hochrangiger Turniere und Wettkämpfe noch einmal ein
Highlight vor den Sommerferien. Langeweile kam hier nicht auf, nachdem am
Freitag nach Anreise und Zeltaufbau ein Lagerfeuer den Abend beendete,
begann der Samstag mit Ratespielen nach den Frühstück. Als nach dem
Mittagessen eine Verdauungswanderung durch den Wald absolviert wurde,
wartete im Zeltlager schon Neptun auf die Kinder und Jugendlichen. In alt
bekannter Manier wurden beim Neptunfest die Sportler der Abteilung
Taekwondo getauft, welche sich durch Wesenszüge und
Charaktereigenschaften im Vorfeld ins Licht gerückt hatten. Neben
plabbernden Seerosen und hüpfenden Wasserflöhen waren auch kleine
Meerjungfrauen zu Neptuns Fest geladen. Am Abend gab es dann noch einmal
ein Lagerfeuer mit Knüppelteig, auch Stockbrot genannt, und
Grillkartroffeln.
Am Sonntag wurden nach dem Frühstück die Zelte
abgebaut und die Abreise vorbereitet.
Mit einem super Gemeinschaftserlebnis im Gepäck
freuen sich die Taekwondosportler schon darauf wieder fleißig zu
trainieren um weiterhin viele sportliche Erfolge zu erreichen.
Mit Beginn des neuen Schuljahres nimmt die
Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. wieder
neue Anfänger, jeden Alters ab fünf Jahren, auf.
Dienstags 17.00 Uhr im Sportkomplex Zwönitz und
Donnerstags 17.00 Uhr in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule sind
Interessierte zu einem kostenlosen Schnuppertraining, oder einfach nur zum
Aufpassen, jederzeit herzlich Willkommen.
Informationen gibt es auch unter
www.taekwondo-zwoenitz.de. |
| |
Zwönitzer Taekwondo- Sportler beim „Tag der
Sachsen"
Nachdem sich die Kampfsportler der Abteilung
Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. unter anderen
schon in Annaberg, Zittau und Sebnitz zum „Tag der Sachsen"
präsentiert haben, waren sie auch in diesem Jahr in Döbeln dabei.
Mit ihren kurzweiligen und spektakulären
Vorführungen, um die koreanische Kampfkunst zu präsentieren, sind sie
mittlerweile zu einer festen Größe auf der Bühne des Landessportbund
Sachsen geworden und werden jedes Jahr erneut herzlich eingeladen.
Den Zwönitzern ging es in Döbeln nicht darum
neue Mitglieder für die liebenswerte Gemeinschaft, in der ein sehr
familiäres Klima herrscht, zu gewinnen. Sie wollen in Sachsen ihren
Verein repräsentieren und vor Allem die olympische Sportart Taekwondo
vorstellen und den Menschen näher bringen.
Denn Taekwondo ist nicht nur Kampfsport, der
koreanische Volkssport ist auch Gesundheit für Körper und Geist. Neben
Übungen zur körperlichen Ertüchtigung bietet Taekwondo auch
Entspannungsverfahren zum Stressabbau und kann deshalb bis ins hohe Alter
betrieben werden. Taekwondo ist aber auch Erziehung, so erwirbt ein Mensch
beim betreiben dieser Sportart Sinn für die Gemeinschaft, Teamfähigkeit
und Durchhaltevermögen. Weiterhin wird auf wertvolle Tugenden wie
Ehrlichkeit, Achtung anderen Menschen gegenüber, Höflichkeit und
Hilfsbereitschaft wertgelegt.
Als Wettkampfsport ist Taekwondo bereits
olympisch und bietet mittlerweile eine Bundesliga in der auch fünf
Sportler aus Zwönitz aktiv sind. Wie jede asiatische Kampfkunst eignet
sich auch Taekwondo zur Selbstverteidigung, besonders Frauen und Kinder
können sich mit dieser Selbstverteidigungsform zur Wehr setzen.
In den letzten Jahren ist die Zwönitzer
Taekwondogemeinschaft stetig gewachsen und das kommt nicht von Ungefähr.
Denn die kleine Familie tut was für ihre Mitglieder. So können Kinder
von fünf bis sieben Jahren Donnerstags in der Zeit von 16.00 bis 17.00
Uhr in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule in Zwönitz turnen,
spielen und Spaß haben. Die Kinder betreiben hier noch kein Taekwondo,
sondern erwerben spielerisch motorische Grundfertigkeiten, welche für
jede Sportart wertvoll sind. Ab acht Jahren haben Kinder die Möglichkeit
zweimal wöchentlich bei den Zwönitzern Taekwondoin, so nennt man die
Sportler dieser Zweikampfsportart, zu trainieren, Dienstags und
Donnerstags jeweils ab 17.00 Uhr. Für Erwachsene und Fortgeschrittene
bietet die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928
e.V. viermal in einer Woche die Gelegenheit zum Training.
Neben den zahlreichen Trainingsmöglichkeiten
bietet das Gemeinschaftskonzept auch Trainingslager, Wandertage,
Weihnachtsfeiern und Feriencamps an. Wer neugierig geworden ist kann sich
unter www.taekwondo-zwoenitz.de oder unter 0179/6870295 informieren.
|
| |
|

|
|
Sachsenmeisterschaft im Taekwondo ein voller
Erfolg.
Zwönitzer Kampfsportler eine Klasse für sich.
Am 23.10.04 wurde in Aue die 13. offene
Landeseinzelmeisterschaft im Vollkontakt- Taekwondo ausgetragen. An den
Start gingen neben den anderen sächsischen Vereinen auch die Sportler der
Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V..
Und dieses Mal wollten die Zwönitzer einen
Paukenschlag tun gegen den kein Kraut gewachsen sein sollte. Denn alle
Taekwondokämpfer wissen, die besten Kämpfer Sachsens dieser olympischen
Kampfsportdisziplin kommen aus Zwönitz. Da die Zwönitzer Taekwondoin, so
nennt man die Sportler der koreanischen Kampfkunst, zwar eine starke aber
im Verhältnis zu anderen sächsischen Vereinen kleine Gemeinschaft sind,
fuhren sie bisher auch aus Kostengründen mit wenig Startern zu den
Turnieren.
Und an der geringen Teilnehmerzahl lag es das die
Zwönitzer in der Vergangenheit in der Vereinswertung nie den ersten Platz
belegen konnten, obwohl sie immer die meisten Goldmedaillen erkämpften.
Da andere Vereine mit zwanzig Startern und mehr über zweite und dritte
Plätze punkten konnten. Dies sollte sich dieses Mal ändern. Die
Taekwondosportler des Zwönitzer Handballsportvereines hatten ein Ziel und
haben sich intensiv auf die Landesmeisterschaft im Wettkampf vorbereitet.
Der Zusammenhalt in der liebenswerten Gemeinschaft war noch nie so groß
und alle kämpften für das Team und für Zwönitz, selbst bekannte
Sportler, die vor Jahren ihre größten Erfolge feierten und ihre
Wettkampfkarriere schon einmal an den Nagel gehängt hatten, standen noch
Einmal für Zwönitz auf der Matte.
Und so kam es das die Zwönitzer Taekwondoin
nicht nur den ersten Platz in der Vereinswertung belegten, sondern sie
deklassierten die anderen Vereine regelrecht mit einem Punktevorsprung von
28 Punkten zum Zweitplatzierten, dem SV Bad Düben Abteilung Taekwondo. So
gewann zum Beispiel Anja Schwarz ihre Viertelfinalbegegnung vorzeitig in
nur zwei Runden mit 14:0 und Birgit Standau siegte im Viertelfinale der
Klasse Jugend A weiblich bis 59kg durch K.O. beim Punktestand von 7:2 für
Birgit. Ebenfalls mehr als deutlich gewannen Claudia Lerch mit 17:4,
Susann Rosin mit 12:3, Alexander Mach mit 10:1 und Susann Langer mit 11:0.
In der Vereinswertung wurden für erste Plätze sechs Punkte, für zweite
Plätze drei Punkte und für dritte Ränge, wie auch für kampflose Siege,
ein Punkt verteilt. Die Zwönitzer, welche mit sechszehn Kämpfern an dem
Turnier teilgenommen hatten, gewannen elf Goldmedaillen, vier
Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Und wieder einmal fuhr kein
Zwönitzer Taekwondosportler ohne Medaille nach Hause, was selbst für
Laien dieser Kampfkunst bezeichnend sein sollte. Der Zweitplatzierte in
der Vereinswertung, der SV Bad Düben, konnte im Gegensatz mit achtzehn
Teilnehmern nur vier Goldmedaillen erkämpfen und der Drittplatzierte, der
erste Taekwondoclub Chemnitz, belegte mit elf Startern nur zwei erste
Plätze.
Eine Goldmedaille für Zwönitz konnten
erkämpfen Laura Klapper, Franziska Wentzlaff, Daniel Clauß, Manuel
Berndt, Susann Rosin, Birgit Standau, Anja Schwarz, Michael Loebert,
Claudia Lerch, Susann Langer und Enrico Raupach.
Hervorragende zweite Plätze und wichtige Punkte
für die Vereinswertung erreichten Melanie Böhm, Julia Werner, Alexander
Mach und Anja Decker.
Sein Bestes gab auch Bert Meichsner und konnte
dem Team eine wertvolle Bronzemedaille sichern.
Nicht nur den disziplinierten und talentierten
Sportlern, sowie den Toptrainern der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer
HSV 1928 e.V. ist dieser Erfolg zu verdanken, sondern auch den idealen
Trainingsbedingen in Zwönitz, denn Vereinsvorstände, Bürgermeister und
Hallenwärter setzen sich für optimale Bedingung ein und unterstützen
die Trainierenden mit vollen Kräften.
zurück
zu Teaekwondo |
| |
Foto Jörg Schwarz: von links nach rechts-
Susann Rosin, Anja Schwarz, Manuel
Berndt, Alexander Mach
Kämpfer des Zwönitzer HSV 1928 e.V. auch
international erfolgreich.
Taekwondo: drei Medaillen für Zwönitzer
Taekwondosportler beim 12. Internationalen Sachsen- Anhalt Cup in
Schönebeck.
Vom 29. bis 31. Oktober wurde in Schönebeck der
alljährliche, internationale Sachsen- Anhalt Cup im Taekwondo, der
olympischen Kampfsportart aus Korea, ausgetragen.
Neben 56 Vereinen aus 18 Ländern, unter Anderen
aus Kanada, Ungarn, Dänemark, Tschechien, Belgien sowie den Niederlanden
gingen auch vier Jugendliche aus Zwönitz für den sächsischen
Landeskader an den Start.
Der Landeskader Sachsens im Taekwondo, den die
Zwönitzer mit dreizehn Sportlern zum größten Teil stellen, war zu
diesem Ranglistenturnier der deutschen Taekwondounion leider nur durch die
Kämpfer des Zwönitzer HSV 1928 e.V. und eine Sportlerin aus Riesa
vertreten.
Da die Zwönitzer Taekwondoin, so bezeichnet man
die Sportler die diese koreanische Kampfkunst betreiben, ein Wochenende
zuvor im erzgebirgischen Aue die 13. offene Landeseinzelmeisterschaft
gewannen, waren die vier Zwönitzer beim Punkteturnier in Sachsen- Anhalt
äußerst motiviert. Kein Wunder, denn in Aue hatte sich die Zwönitzer
Klasse gezeigt. Mit sechszehn Teilnehmern erkämpften die Zwönitzer elf
Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille und belegten
in der Mannschaftswertung mit achtundzwanzig Punkten Vorsprung den ersten
Platz.
Um Wettkampferfahrung zu sammeln trat der
Dorfchemnitzer Alexander Mach beim Sachsen- Anhalt Cup in der Klasse
Herren bis 58 kg an. Alexander der diese Saison hauptsächlich für das
Team Sachsen in der Bundesliga kämpft wollte sich für die nächste
Begegnung im Dezember vorbereiten. Ein Trainingskampf sollte es sein aber
alles kam anders. Mit Pech in der Auslosung traf er in seinem ersten Kampf
auf den Europameister Reinhold Jourdan aus Friedrichshafen. Aber Alexander
war scheinbar unbeeindruckt von dem Titel seines Gegners, denn er hielt
überraschend gut mit und lieferte sich mit dem deutlich größeren
Jourdan einen Spitzenkampf. Nach einen 1:1 in der ersten Runde war noch
alles offen, die zweite Runde ging mit dem Ergebnis von 4:3 an den
Friedrichshafener. Jetzt musste Alexander angreifen um den
Punkterückstand auszugleichen, hier zeigte sich die defensive
Überlegenheit von Reinhold Jourdan, der seine Reichweitenvorteile zu
nutzen verstand. Mit einem Endstand von 9:5 für Jourdan musste sich
Alexander geschlagen geben, der jedoch einen starken Kampf bestritt und
ausbaufähige Leistungen zeigte.
Anja Schwarz welche sich mit taktischer Disziplin
im Habfinale der Klasse Jugend weiblich bis 54 kg gegen ihre Gegnerin vom
TG Allgäu mit 5:1 durchsetzte, musste leider im Finale gegen ihre
Vereinskameradin Susann Rosin antreten. Susann Rosin, die deutsche
Vizemeisterin im Jugendbereich, war wohl an dem Tag nicht gerade in bester
Form, vielleicht machte es ihr auch zu schaffen das sie wieder einmal
gegen ihre Freundin antreten musste.
Denn Anja Schwarz, welche alle bisherigen Duelle
der Beiden verloren hatte, konnte diesmal den Vergleich deutlich für sich
entscheiden und sich über eine verdiente Goldmedaille freuen.
Manuel Berndt machte im Halbfinale der Klasse
Jugend männlich bis 48 kg noch zu viele taktische Fehler und musste sich
seinem ebenbürtigen Gegner mit 13:7 deutlich geschlagen geben, dennoch
verdient konnte Manuel auf das Treppchen steigen und eine Bronzemedaille
in Empfang nehmen.
Die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928
e.V. erreichte mit jeweils einer Gold-, Silber-, und Bronzemedaille neben
München, Wulfen und Gelnhausen Rang 16 von 56 angetretenen Vereinen.
Informationen zum Verein und den Trainingszeiten
findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de.
|
| |
Foto privat: Trainer Enrico Raupach(Zweiter
von Links) mit seinen Schützlingen
Bundesligakämpfer Alexander Mach (links), deutsche Vizemeisterin Susann
Rosin (Zweite von Rechts) und Internationale Sachsen- Anhalt Cup- Siegerin
Anja Schwarz
Zwönitzer Kampfsportler kämpfen deutschlandweit
vorn mit.
Taekwondo: Susann Rosin verteidigt Titel
Am 13.11.2004 fand in Neuss die deutsche
Einzelmeisterschaft der Jugend B im Taekwondo statt. Als einzige Sportler
aus Sachsen gingen für den Zwönitzer HSV 1928 e.V. Anja Schwarz und
Susann Rosin an den Start. Die Beiden, welche auch auf internationaler
Ebene erfolgreich sind, gehören zu den zehn besten Sportlerinnen
Deutschlands in ihrer Kategorie. Anja Schwarz, die am 31.10. diesen Jahres
beim Internationalen Sachsen- Anhalt Cup den ersten Platz belegte, konnte
an ihre Leistungen von vor zwei Wochen nicht anknüpfen und unterlag im
Vorkampf der späteren deutschen Meisterin Julia Swietkowiak aus
Wuppertal. Susann Rosin zeigte in der Klasse Jugend weiblich bis 52 kg
Nerven und konnte alle Vorbegegnungen für sich entscheiden. Im
Viertelfinale zeigte die Sportlerin der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer
HSV 1928 e.V. taktische Disziplin und konnte mit dem Resultat von 9:8 ins
Halbfinale einziehen. Hier musste sie gegen Linda Kühl aus Nordrhein-
Westfalen, die zur Zeit an dritter Stelle der Bundesrangliste steht,
antreten. Konzentriert und fair zeigte sich Susann, denn bis in Runde drei
war noch alles offen. Am Ende des Halbfinales stand es nach einem schweren
Kampf 5:4 für die Zwönitzerin. Nach Abzug der Minuspunkte, welche für
Regelverfehlungen ausgesprochen werden, konnte Susann Rosin sich über
einen 5:2 Sieg gegen die starke Wiesbadenerin freuen.
Im Finale, dem Kampf um den begehrten deutschen
Meistertitel, stand Susann die Wuppertalerin Julia Swietkowiak gegenüber,
gegen die im Vorkampf schon Anja Schwarz gescheitert war. Julia
Swietkowiak, die Zweitplatzierte der Bundesrangliste, gewann ihr
Halbfinale kampflos, weil ihre Gegnerin verletzungsbedingt aufgegeben
hatte. Somit hatte sie einen Kampf weniger als Susann Rosin vom Zwönitzer
HSV. Die Beiden lieferten sich einen spitzen Finalkampf, Julia etwas
frischer und Susann hoch motiviert. Wie schon die Gegnerin zuvor nutze
auch die Wuppertalerin Regelverfehlungen als taktische Mittel, musste
dadurch auch zwei Punkte Abzug in Kauf nehmen. Aus den Regelwidrigkeiten,
wie Halten und Schieben, heraus konnte sie jedoch punkten. Und so musste
sich Susann Rosin am Ende äußerst knapp mit 3:2 geschlagen geben und
verfehlte um Haaresbreite den deutschen Meistertitel. Dennoch kann die
Zwönitzerin stolz sein, denn sie ist nach 2003 zum wiederholten Male
deutsche Vizemeisterin geworden. Dazu Trainer Enrico Raupach: „Susi und
Anja sind hervorragende Sportlerinnen und haben durchaus das Talent um den
Sprung in den Bundeskader zu schaffen. Im wesentlichen fehlt ihnen zur
Zeit ausreichend Wettkampferfahrung auf hohem Niveau, das heißt auf
nationaler und internationaler Ebene. Da Turniere solcher Art oft in den
alten Bundesländern oder im Ausland stattfinden und sich über ein ganzes
Wochenende erstrecken sind sie schwer zu finanzieren und wir können nicht
jede Veranstaltung nutzen. Weil es aber einige deutsche und internationale
Titelträger bei uns im Verein gibt, müssen wir diese Alternative nutzen
um den Jugendlichen Wettkampfstabilität zu geben."
Informationen findet man auch unter
www.taekwondo-zwoenitz.de
|
| |
Foto: Thomas Böhm
hinten von links nach rechts:
Tim Schnabel, Bert Meichner, Daniel Clauß,
Manuel Berndt, Stefan Lerch
Mitte von links nach rechts: Laura
Klapper, Franziska Wentzlaff, Birgit Standau,
Julia Werner
vorn von links nach rechts: Anja
Decker, Claudia Lerch, Melanie Böhm
Zwönitzer Kampfsportler auf drei
Hochzeiten
Taekwondo: 7. Bergstadt- Pokalturnier
in Brand- Erbisdorf wieder gut besucht.
Nachdem am vorletzten Wochenende drei
Sportler von der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. bei der
deutschen Einzelmeisterschaft der Jugend in Neuss an den Start gingen und
zwei Erwachsene sich der Prüfung zum Trainer für Kinder und Jugendliche
stellten, waren am 13.11.04 auch zehn Athleten der koreanischen Kampfkunst
beim 7. Bergstadt- Pokalturnier in Brand- Erbisdorf auf der Matte.
Unterstützt durch Stefan Lerch, dem
Kampfrichter der Zwönitzer Kämpfer, und Trainer Tim Schnabel wollten die
Jungs und Mädchen des eingeschworenen Teams ihre Leistungen aus der
Vergangenheit bestätigt haben.
Ingesamt kämpften an diesem Samstag
149 Teilnehmer aus 17 Vereinen, darunter auch Gäste aus Thüringen,
Sachsen- Anhalt und Bayern, in Brand- Erbisdorf gegeneinander. Die
Gewichtsklassen waren gut gefüllt und so konnten die meisten Sportler
mehrere Kämpfe bestreiten und viel Wettkampferfahrung sammeln. Die zehn
Sportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. erkämpften
sieben Gold- und drei Silbermedaillen und belegten hinter Bad Düben mit
27 Teilnehmern und dem mitteldeutschen Taekwondoverein „Fight for Fun"
mit 24 Startern den dritten Platz in der Mannschaftswertung.
Erste Plätze belegten Melanie Böhm,
Julia Werner, Anja Decker, Franziska Wentzlaff, Manuel Bernd, Birgit
Standau und Claudia Lerch. Hervorragende zweite Plätze erreichten Bert
Meichner, Laura Klapper und Daniel Clauß.
Das Bergstadt- Pokalturnier war der
letzte Wettkampf in diesem Jahr für die Zwönitzer Kampfsportler, nun
soll beim Wintertrainingslager mit traditioneller Gürtelprüfung und beim
Weihnachtstraining das Jahr 2004 in gemeinschaftlicher Runde ausklingen.
Danach kann man im neuen Jahr mit
großer Sicherheit wieder auf Nachrichten von den Zwönitzer Taekwondo-
Sportlern warten.
Informationen findet man unter
www.taekwondo-zwoenitz.de .
|
|