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Freie Presse vom 30.01.2004

Freie Presse vom 02.02.2004
Freie Presse vom 02.03.2004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heißer Endkampf gegen den deutschen Meister

Nachdem Anja Decker bei der deutschen Taekwondo- Einzelmeisterschaft der Senioren, am 14. und 15.02.2004 in Riesa, einen hervorragenden dritten Platz erkämpfte, konnten auch die Nachwuchskämpfer in Hamburg punkten.

Am 21. und 22.02.2004 starteten drei Taekwondosportler des Zwönitzer Handballsportvereins 1928 e.V. beim 23. internationalen Flora- Pokal in Elmshorn bei Hamburg.

Dieses Traditionsturnier zählt zu den Bundesranglistenturnieren und ist aufgrund der internationalen Konkurrenz ein Muss für Kaderathleten. Für das Bundesland Sachsen gingen die Zwönitzer Susann Rosin, Anja Schwarz und Alexander Mach an den Start. Neben anderen Bundesländern waren hier auch Mannschaften aus Spanien, Holland, Belgien, Schweden, England, Tschechien und verschiedenen russischen Staaten vor Ort, die es den sächsischen Sportlern nicht gerade leicht machten. Insgesamt gingen an diesem Wochenende ca. zweihundert Sportler an den Start.

Anja Schwarz musste sich leider in ihrem ersten Kampf der späteren Siegerin in dieser Gewichtsklasse geschlagen geben, während Susann Rosin trotz Verletzung ihre erste Gegnerin souverän bezwang. Susann, für die dieses Turnier zur Vorbereitung auf die internationale belgische Meisterschaft im März diente, traf im Viertelfinale auf die spätere Gewinnerin in dieser Kategorie. Hier machte sich ihre Verletzungen bemerkbar und sie unterlag der starken Kämpferin, erreichte aber einen sehr guten dritten Platz.

Alexander Mach zeigte überdurchschnittliche Leistungen und lieferte gegen den amtierenden deutschen Meister einen spektakulären Finalkampf. Nachdem er in der ersten Runde in Führung lag, konnte sein Gegner in der zweiten Runde das Blatt wenden. In der letzten Runde ging es dann um die Wurst, aber hier hat es dann leider für Alexander nicht gereicht und er verlor nur knapp. Bis jetzt konnten die Sportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. schon zwei Bronze- und eine Silbermedaille für Sachsen und Zwönitz erkämpfen. Die Zwönitzer zählen zu den besten Taekwondokämpfern von Sachsen und Ostdeutschland, zahlreiche Sachsenmeister, mehrere Ostdeutsche Meister, sowie zwei deutsche Vizemeisterinnen in dieser olympischen Disziplin kommen aus Zwönitz. Die Zwönitzer stellen auch den Löwenanteil des Landeskader Sachsen im Taekwondo.

Wer Lust hat einmal mit deutschen Vizemeistern und internationalen Medaillengewinnern zu trainieren ist in Zwönitz jederzeit herzlich Willkommen.

Kostenloses Schnuppertraining findet immer Dienstags und Donnerstags um 17.00 Uhr statt, Dienstag im Sportkomplex und Donnerstag in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule.

Info unter www.taekwondo-zwoenitz.de

 

 

Zwönitzerin bei internationaler Taekwondomeisterschaft in Belgien am Start.

 

Vom 05.03.04 bis 07.03.04 lud der flämische Taekwondoverband nach Herentals zur internationalen, belgischen Meisterschaft ein. Taekwondokämpfer aus aller Welt ließen sich nicht zweimal bitten und folgten dem Ruf der Belgier. Bei dem WM-  Qualifikationsturnier gingen 731 Wettkämpfer auf die Matte. Neben sämtlichen europäischen Staaten waren auch die USA, Kanada, Marokko und Jordanien angereist.

Insgesamt zählten die Ausrichter 23 gemeldete Nationen, kein Wunder das sich den sächsischen Sportlern hier ein Kampfsportereignis der Spitzenklasse darbot.

Drei Sachsen, darunter die Zwönitzerin Susann Rosin, gingen in Herentals an den Start. Susann von der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. und Erik Borchert aus Freiberg waren für den Landeskader Sachsen gemeldet, Vitali Wujan aus Zwickau startete in der deutschen Jugendnationalmannschaft.

Leider hatten die sächsischen Taekwondosportler dem hohen Niveau der anderen Kämpfer diesmal nichts entgegenzusetzen. Susann Rosin startete das erste Mal auf einem so hochkarätigem Turnier, in ihrer Gewichtsklasse waren noch 29 weitere Kämpferinnen angetreten. Sie unterlag in ihrem ersten Kampf einer Taekwondosportlerin aus dem kroatischen Nationalteam. Ähnlich erging es Erik Borchert, der sich einem Belgier geschlagen geben musste, und Vitali Wujan, welcher seine erste Begegnung gegen einen Sportler der französischen Nationalmannschaft verlor.

Auch wenn die sächsischen Sportler diesmal kein Glück hatten, lässt gerade Susann Rosin den Kopf nicht hängen und trainiert zielstrebig weiter. Das junge Talent ist deutsche Vizemeisterin und kämpft erst seit letztem Jahr in der Altersklasse der Jugend. Sie steht noch am Anfang ihrer Wettkampfkarriere und siegte schon 2003 auf internationalen Turnieren in Deutschland.

Trainer Enrico Raupach zu den Leistungen seiner Sportlerin: „Susann und die anderen beiden sächsischen Kämpfer haben ihr Bestes gegeben, sie haben gekämpft bis zur letzten Sekunde und das ist sehr anerkennenswert. Ich weiß selbst gut genug mit welchen Ängsten man zu kämpfen hat, wenn man gegen einen unbekannten Gegner auf die Matte geht.

Aber das Turnier hat gezeigt das es den sächsischen Kämpfern noch an Wettkampferfahrung auf internationaler Ebene fehlt. Und das ist gerade bei den  Taekwondosportlern in Zwönitz ein Problem. Die Zwönitzer Kampfsportler sind zwar auf regionaler und nationaler Ebene äußerst erfolgreich, aber internationale Wettkampferfahrungen, vor allem im Ausland, sind schwer zu finanzieren.“

 

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Foto: Hinten von Links- Daniel Clauß, Markus Kraut, Franziska Wenzlaff, Laura Klapper, Susann Rosin und Trainer Maik Schindler

Vorn von Links- Benjamin Herzig, Manuel Berndt, Tobias Weigel, Anja Schwarz und Trainerin Anja Decker

 

Medaillenregen für Zwönitzer Nachwuchssportler

Selten kommt ein Zwönitzer Taekwondokämpfer ohne Medaille vom Wettkampf nach Hause.

Am Sonntag, den 14.03.2004, fand in Magdeburg das Sudenburger Nachwuchsturnier der Taekwondounion Sachsen- Anhalt statt. Zur Vorbereitung auf anstehende sächsische Taekwondoturniere schickte auch die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. sieben Jugendliche an den Start.

Bei diesem Vollkontaktwettbewerb waren ca. 150 Kämpfer aus verschiedenen Bundesländern angetreten. Die Gewichtsklassen waren nach Zusammenlegungen gut gefüllt und so war das eigentliche Ziel der Zwönitzer, Wettkampferfahrung sammeln, erreicht. Jeder der Zwönitzer Kampfsportler hatte mehrere Kämpfe zu absolvieren und wie immer gaben alle ihr Bestes.

Franziska Wenzlaff, die in letzter Zeit etwas Pech hatte und wegen Verletzung ihre Finalbegegnung nie bestreiten konnte, erkämpfte sich souverän den ersten Platz.

Laura Klapper, Daniel Clauß, Markus Kraut und Manuel Berndt unterlagen im Finale ihrer Gewichtsklassen nur knapp und können sich über einen sehr guten zweiten Platz freuen.

Tobias Weigel erreichte einen hervorragenden dritten Platz, da er in letzter Zeit selten trainieren konnte.

Leider konnte Benjamin Herzig nicht das Treppchen besteigen, er hat allerdings super gekämpft und sein Bestes gegeben.

Betreuer Maik Schindler dazu: „Ich bin sehr stolz auf Benjamin, denn wenn man sein Bestes tut und Alles versucht hat man sich nichts vorzuwerfen. Wir haben ja sehen können woran es lag und mit etwas Fleiß wird auch Benjamin bald mit einer Medaillen heimkehren."

Trotz des Vollkontaktcharakters des Taekwondowettkampfes kamen die Taekwondosportler ohne größere Blessuren zurück, die Teilnehmer sind ja auch gut geschützt. Mit Unterarm- und Schienbeinerschoner, sowie Kampfweste und Kopfschutz geht es beim Taekwondo auf die Matte.

Das die Zwönitzer Kampfsportler eine liebenswerte und erfolgreiche Gemeinschaft sind hat sich in der Region schon herumgesprochen. Und so sind auch Kinder und Jugendliche aus Aue, Lößnitz und Affalter Mitglieder im Zwönitzer HSV 1928 e.V..

Jeder ist herzlich Willkommen zum kostenlosen Schnuppertraining, Informationen gibt es unter www.taekwondo-zwoenitz.de.

 
 

von links nach rechts- hinten: Herr und Frau Böhm, Laura Klapper, Franziska Wentzlaff, Susann Rosin, Alexander Mach, Anja Schwarz, Michael Loebert, Trainer Tim Schnabel, Uwe Rosin, Robert Kallwis, die beidenKampfrichter Maik Schindler und Stefan Lerch.

Vorn: Ina Stefan, Birgit Standau, Melanie Böhm, Tobias Weigel, Manuel Berndt, Benjamin Herzig, Sebastian Siegel und Enrico Raupach

6. Oberlausitz- Cup wieder gut besucht

Zwönitzer Kampfsportler zeigten in Bautzen außerordentliche Leistungen

Am 27.03.2004 wurde in Cunewalde, bei Bautzen, der alljährliche Oberlausitz- Cup im Taekwondo ausgetragen. Das Turnier dieser olympischen Sportart wurde von 168 Sportlern aus 21 Vereinen besucht, darunter nicht nur sächsische Kämpfer. Auch Vereine aus Bayern, Thüringen, Sachsen- Anhalt und Rheinland- Pfalz waren angereist.

Nachdem aufgrund von Verletzungen und Erkältungskrankheiten nur 10 von 18 vorgesehenen Sportlern für die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. auf die Matte gingen, überraschten diese die Trainer mit ihrem Ehrgeiz.

Melanie Böhm, die Jüngste der Zwönitzer Taekwondogemeinschaft, schlug sich tapfer und konnte sich einen tollen dritten Platz sichern.  Tobias Weigel lieferte sich mit seinem Gegner im Finalkampf einen spektakulären Schlagabtausch, beide schenkten sich nichts. Dies beweist auch das ungewöhnliche Resultat von 26 zu 23 Punkten, was leider nicht zu Tobias Gunsten ausfiel. Aber mit einem mehr als verdienten zweiten Platz holte er wichtige Punkte für die Vereinswertung.

Michael Loebert bewies taktische Souveränität, kompensierte Reichweitennachteile gegen den deutlich größeren Marcus Goral aus Aue und siegte im Halbfinale der Herren bis 62kg.

Benjamin Herzig, Laura Klapper, Franziska Wentzlaff, Alexander Mach, Susann Rosin, Manuel Berndt und Anja Schwarz zeigten in ihren Kämpfen sehr gute Leistungen und belegten hervorragende erste Plätze. Besonders Anja Schwarz präsentierte überragende technische Leistungen und wurde von den Kampfrichtern mit dem Technikerpokal geehrt.

So konnten die Zwönitzer die meisten Goldmedaillen vor allen anderen Vereinen erkämpfen und belegten in der Vereinswertung den zweiten Platz. Nur das Zentrum für Kampfkünste aus Gera konnte mit 21 Startern, einer doppelt so großen Teilnehmerzahl wie Zwönitz, über  zweite und dritte Plätze punkten, und die Abteilung Taekwondo des HSV Zwönitz 1928 e.V. vom Turniersieg verdrängen.

Um auch in Zukunft so erfolgreich zu sein ist die Zwönitzer  Taekwondogemeinschaft im Kindersport sehr engagiert, so wird sich  im Verein mit Kindern schon ab fünf Jahren betätigt.

Natürlich wird mit einer solchen „Krabbelgruppe“ kein Kampfsport trainiert, hier wird vor allem auf Koordination und allgemeine Bewegungsfertigkeiten wert gelegt. Mit Spiel und Spass werden die Kleinen in die Gemeinschaft eingegliedert und erhalten vorbereitende Bewegungsgrundlagen für spätere sportartspezifische Betätigung.

Wer einmal zum Aufpassen vorbeischauen möchte oder beim kostenlosen Schnuppertraining teilnehmen will, ist jederzeit herzlich Willkommen. Am Günstigsten wäre es allerdings Dienstags in der Turnhalle am Sportkomplex, oder Donnerstags in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule in Zwönitz. Genauere Informationen findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de.

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von links nach rechts/ Landestrainer Pierre Walter, Vitalie Wujan,Erik Borchert, Susann Rosin und Heimtrainer Enrico Raupach

Hochkarätige, internationale Veranstaltung wieder mit Zwönitzer Beteiligung.

Am 03. und 04. April diesen Jahres fand in Bonn die German Open 2004 im Taekwondo statt.

Das Qualifikationsturnier für Europa- und Weltmeisterschaften, und Ranglistenturnier der deutschen Taekwondounion, fand mit internationaler Beteiligung statt. Über neunhundert Wettkämpfer aus zweiunddreißig Nationen waren in der jungen olympischen Disziplin angetreten. Darunter auch achtzehn Nationalmannschaften, welche sich auf die Olympischen Spiele in Athen vorbereiten wollten.

Neben den Europäern schreckte auch Marokko, Mexiko, USA, Kuba, Ägypten und Australien die Entfernung nicht. Dies sorgte natürlich für Prominenz unter den Taekwondosportlern. Neben Welt- und Militärweltmeistern war auch Matos Angel, der amtierende Olympiasieger in der Gewichtsklasse der Herren bis 84 Kg, aus Kuba anwesend. Gegen ihn war Faisal Ebnutalib, der sich für Deutschland bis ins Finale durchkämpfen konnte, 2000 in Sydney gescheitert und musste sich mit olympischem Silber zufrieden zeigen.

Mit der internationalen Konkurrenz in Bonn und anderen deutschen Vereinen waren auch drei Kämpfer aus Sachsen für den Landeskader angetreten, um ihre Stellung in der Bundesrangliste auszubauen.

Mit Erik Borchert aus Freiberg, Vitali Wujan aus Zwickau und Susann Rosin aus Zwönitz gingen die momentan besten Taqekwondokämpfer Sachsens an den Start.

Mit Susann Rosin von der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. gingen in der Gewichtsklasse der Jugend bis 52 Kg noch zweiunddreißig andere Sportlerinnen an den Start. Nachdem Susann ihren ersten Kampf deutlich für sich entscheiden konnte, freute sie sich eine Runde weiter zu sein. Von siebzehn deutschen Starterinnen in dieser Kategorie waren schon nach der ersten Runde nur elf noch übrig geblieben. In der nächsten Begegnung unterlag Susann ihrer Gegnerin vom kroatischen Nationalteam nur knapp, leider schieden in dieser Runde sämtliche deutsche Teilnehmerinnen aus, auch die Europameisterin der Jugend aus München.

Am Ende standen in Susannes Gewichtsklasse Türkei, Kasachstan und Mexiko auf dem Treppchen.

Erik Borchert kam über ein Unentschieden zu seinen Gunsten verdient eine Runde weiter, musste aber im nächsten Kampf gegen Ägypten auch die Segel streichen und schied aus. Vitalie Wujan war an diesem Tag leider nicht in Höchstform und schied schon in der ersten Runde seiner Kategorie aus.

So sind die drei Sachsen mit wertvollen Wettkampferfahrungen wieder heimgekehrt und das zahlt sich nicht nur für die Taekwondoin Susann Rosin aus. Sie und ihr Trainer Enrico Raupach geben ihre Erfahrungen auch an die anderen Sportler im Zwönitzer HSV 1928 e.V. weiter und das zahlt sich natürlich aus. Die Zwönitzer Taekwondosportler sind nämlich nicht nur in Sachsen überaus erfolgreich, sondern haben sich auch deutschlandweit schon einen Namen gemacht. Mit zwei deutschen Vizemeisterinnen und mehreren internationalen Titeln sind sie auf dem Weg nach vorn, beste Bedingungen in Zwönitz und ein gutes Trainingskonzept machen dies möglich.

Genauere Informationen gibt es unter www.taekwondo-zwoenitz.de .

 

 

hinten von links nach rechts- Betreuer Tim Schnabel, Alexander Mach, Anja Schwarz, Benjamin Herzig, Laura Klapper, Kampfrichter Stefan Lerch

vorn von links nach rechts- Michael Loebert, Betreuerin Birgit Standau, Malanie Böhm, Manuel Berndt, Gastsportlerin Mandy Dittrich

Ungewohntes Bild für Zwönitzer in Sachsen- Anhalt

Taekwondosportler beim 5. Elbe- Pokal in Schönebeck

Nachdem die Saison 2003/2004 mit der International German Open für die Kampfsportler des Zwönitzer HSV 1928 e.V. erfolgreich absolviert wurde, befinden sich die Zwönitzer Kämpfer momentan in einer Übergangsperiode welche Erholung und Spaß zum Inhalt hat.

Da aber gewöhnlich im April die Sachsenmeisterschaft im Taekwondo ausgetragen wird, welche in diesem Jahr jedoch im Oktober stattfindet, entschieden sich die Trainer für ein zusätzliches Vollkontaktturnier.

Mit sieben Wettkämpfern war die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. am 17.04.04 in Schönebeck zum 5. offenen Gürtelturnier Sachsen- Anhalts, dem Elbe- Pokal angetreten. „Offen" bedeutet in dem Fall, das auch Sportler aus anderen Bundesländern teilnehmen dürfen und „Gürtelturnier" heißt, das in den jeweiligen Altersklassen ausschließlich bestimmte Graduierungen erlaubt sind.

Nun waren die Sportler des Handballsportvereines und natürlich auch Stefan Lerch, der Kampfrichter der Abteilung Taekwondo, nach Schönebeck gereist um hauptsächlich Erfahrungen auf der Matte zu sammeln. Jedoch nahm die Veranstaltung für die Zwönitzer einen ungewöhnlichen Verlauf. Nachdem man sonst in Sachsen und Ostdeutschland überaus erfolgreich war und sich generell bis ins Finale durchsetzte, zeigte sich in Sachsen- Anhalt das der Kampf nicht nur auf der Wettkampffläche, sondern auch nicht unwesentlich im Kopf des Sportlers entschieden wird.

So unter- und überschätzten die Taewondosportler ihre Gegner und waren im Vergleich zu bisherigen Leistungen überhaupt nicht wiederzuerkennen. Einzig Michael Loebert schaffte es in der Klasse Herren bis 67 kg ganz hoch auf das Treppchen und errang für Zwönitz die einzige Goldmedaille. Ihren Beitrag leisteten auch Anja Schwarz, Manuel Berndt und Laura Klapper, welche sich erfolgreich ins Finale kämpften, jedoch hier sich technisch und taktisch nicht durchsetzen konnten. Trotzdem können sich die drei mit einem guten zweiten Platz zufrieden zeigen. Alexander Mach und Melanie Böhm, welche in ihrer einzigen Begegnung unterlagen, erhielten aufgrund der schwachen Besetzung in ihren Klassen die Silbermedaille. Einzig Benjamin Herzig ging diesmal lehr aus, was sicherlich auf zu unregelmäßige Trainingsteilnahme zurückzuführen ist.

So war das Schönebecker Taekwondoturnier für die Zwönitzer Kampfsportler zwar eine ungewohnte Erfahrung, dennoch ein bereicherndes Ereignis, das die Jugendlichen in ihrer sportlichen Entwicklung weiter bringen sollte.

Trainer Enrico Raupach äußerte sich gelassen: „Dieses Turnier war für uns ein Ereignis was so nicht in unserem Wettkampfkalender vorgesehen war, deshalb hat es keinerlei Wertigkeit für Besetzungsentscheidungen zukünftiger Wettkämpfe. Aber es hat mir als Trainer gezeigt, das unsere Sportler technisch und auch taktisch noch nicht stabil genug sind.

Kleinste äußere Einflüsse und Veränderungen genügen um im Kampf entscheidende Fehler zu machen und sich am Ende nicht durchsetzen zu können. Und unserer Kampfgemeinschaft sollte das Wochenende gezeigt haben das vor dem Erfolg immer Disziplin und Kontinuität im Training stehen."

Wer einmal zum dreimonatigen, kostenlosen Schnuppertraining oder einfach nur zum Zuschauen vorbeikommen möchte findet Informationen unter www.taekwondo-zwoenitz.de.

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Zwönitzer Taekwondosportler verteidigen Titel.

  6. Ostdeutsche Meisterschaft in Schönebeck wieder ein Triumph.

Am 19.06.04 fand in Schönebeck die alljährliche Ostdeutsche Meisterschaft im Taekwondo statt, für die Kampfsportler des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. eine Prestigeveranstaltungen.

Da die Mehrzahl der Zwönitzer Wettkämpfer bei diesem Turnier schon Medaillen erkämpft hatten, galt es diesmal den Titel zu verteidigen oder einen höheren Treppchenplatz zu erreichen.

Leider konnten dieses Jahr, aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen, nur drei Taekwondosportler aus Zwönitz an den Start gehen.

Trotz kleiner Mannschaft aber mit großer Unterstützung der mitgereisten Fans zeigten Michael Loebert, Anja Schwarz und Susann Rosin außerordentliche Wettkampfleistungen.

Besonders beeindrucken konnte Michael Loebert, welcher sich aus beruflichen Gründen nur mangelhaft vorbereiten konnte. Er musste im Halbfinale der Klasse Herren bis 62 kg gegen einen Gegner aus Sachsen- Anhalt einen harten Kampf bestreiten. Michael wurde hier nichts geschenkt, er traf seinen Kontrahenten fünf mal am Kopf und erhielt keine Wertung dafür, im Gegenteil der Gegner brachte ihn mehrfach durch Schieben zu Fall und Michael bekam dafür Verwarnungen.
Am Ende musste er es deutlich machen um den Sieg nicht abgeben zu müssen.

Dies gelang ihm  auch und er konnte mit dem Resultat von 12: 10 verdient ins Finale dieser Klasse einziehen.
Hier musste sich der Zwönitzer leider deutlich dem klaren Favoriten aus Berlin

geschlagen geben. Jedoch Michael hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verbessert und kann sich wirklich über seinen Ostdeutschen Vizemeistertitel freuen.
Sehr starke Wettkampfleistungen zeigten auch  Anja Schwarz und Susann Rosin von der Abteilung Taekwondo des Handballsportvereines Zwönitz 1928 e.V., welche ihre Vorrundengegner souverän bezwangen und hier sogar außerordentliche technische Leistungen zeigten. Anja lies im Halbfinale nichts anbrennen und siegte sehr deutlich über ihre Gegnerin aus Wolmirstedt, die es erst kürzlich bei der internationalen österreichischen Meisterschaft sogar ins Viertelfinale schaffte. Mit einem 14: 4 Sieg zog sie in der Gewichtsklasse Jugend weiblich bis 52 kg ins Finale ein.

Susann Rosin, welche zur Zeit  den blauroten Gürtel trägt, stand in ihrer Halbfinalbegegnung einer Danträgerin gegenüber. „Dan“ steht in dieser Vollkontaktkampfkunst für den schwarzen Gürtel, welcher ein hohes Maß an Können in dieser olympischen Sportart aus Korea kennzeichnet. Taktisch gut eingestellt und technisch überlegen deklassierte Susann die Kämpferin aus Sachsen- Anhalt und besiegte diese mit 9: 0 in der Klasse Jugend weiblich bis 52 kg.

Leider standen sich die Zwönitzer Mädchen im Finale gegenüber, da sie in der selben Gewichtsklasse antraten. Sie kämpften es fair aus. In der ersten Runde stand es unentschieden und die Vorteilswertung ging an Susann Rosin. Wenn es am Ende eines Kampfes unentschieden steht dann entscheidet die Vorteilswertung wer zum Sieger erklärt wird. Die zweite Runde beendeten die Beiden auch mit einem Unentschieden, jedoch diesmal hatte Anja Schwarz Vorteil zugesprochen bekommen.
Da Anja in der dritten Runde vielleicht den ein oder anderen Punkt nicht bekam setzte sie sich selbst unter Druck und musste nicht nur gegen Susann, sondern auch gegen sich selbst kämpfen.
Durch diese Unsicherheit konnte Susann den entscheidenden Punkt erzielen und mit 3:2 gewinnen.

Zum Schluss konnte Susann Rosin glücklich ihren Ostdeutschen Meistertitel verteidigen und ist nunmehr dreifache Ostdeutsche Meisterin. Durch ihre gute Leistung im Halbfinale konnte sie wiederholt den Technikerpokal gewinnen.

Auch Anja Schwarz braucht keineswegs den Kopf hängen zu lassen, denn mit ihrem hervorragenden zweiten Platz konnte auch sie sich zum Vorjahr verbessern. Und mit einer Bilanz von zwei Silbermedaillen und einer Goldmedaille konnten die Zwönitzer den Lohn für ihre Mühen mit nach Hause nehmen.

Wer einmal mit Ostdeutschen Meistern, deutschen Vizemeistern und Internationalen Turniergewinnern trainieren möchte ist zum kostenlosen Schnuppertraining oder einfach nur mal zum Aufpassen herzlich Willkommen.

Informationen findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de

  Saisonabschlusswochenende bei Zwönitzer Taekwondosportlern.

Nachdem die letzten Wettkämpfe der Saison 2003/ 2004 erfolgreich absolviert wurden, wollten die Sportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. die Erholung und den Spaß nicht zu kurz kommen lassen.

Durch die hohe Trainingsteilnahme, die Disziplin und den Ehrgeiz den die Kampfsportler bisher an den Tag legten, hatten sie sich das auch verdient. Um die Kinder und Jugendlichen erholt in die Ferien zu schicken und den Spaß, der in manch nötiger, harter Trainingseinheit etwas zu kurz kommt, in den Vordergrund zu rücken, hatten sich die Eltern, der Vorstand und die Trainer etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Den Auftakt zur Übergangsperiode in die nächste Saison bildeten verschiedene Spielformen im Training. Zwei Wochen konnten sich die Taekwondoin, so nennen sich die Sportler dieser koreanischen Kampfkunst, unter anderem im Baseball, im Basketball, im Ringkampf und diversen Staffelspielen messen. Anschließend fuhr die tolle Gemeinschaft, die keine Außenseiter kennt, vom 25. bis 27. Juni diesen Jahres nach Neudorf, in die Gaststätte Siebensäure, zum Zeltlager.

Für die Kinder, aber auch für die Jugendlichen der Abteilung, trotz hochrangiger Turniere und Wettkämpfe noch einmal ein Highlight vor den Sommerferien. Langeweile kam hier nicht auf, nachdem am Freitag nach Anreise und Zeltaufbau ein Lagerfeuer den Abend beendete, begann der Samstag mit Ratespielen nach den Frühstück. Als nach dem Mittagessen eine Verdauungswanderung durch den Wald absolviert wurde, wartete im Zeltlager schon Neptun auf die Kinder und Jugendlichen. In alt bekannter Manier wurden beim Neptunfest die Sportler der Abteilung Taekwondo getauft, welche sich durch Wesenszüge und Charaktereigenschaften im Vorfeld ins Licht gerückt hatten. Neben plabbernden Seerosen und hüpfenden Wasserflöhen waren auch kleine Meerjungfrauen zu Neptuns Fest geladen. Am Abend gab es dann noch einmal ein Lagerfeuer mit Knüppelteig, auch Stockbrot genannt, und Grillkartroffeln.

Am Sonntag wurden nach dem Frühstück die Zelte abgebaut und die Abreise vorbereitet.

Mit einem super Gemeinschaftserlebnis im Gepäck freuen sich die Taekwondosportler schon darauf wieder fleißig zu trainieren um weiterhin viele sportliche Erfolge zu erreichen.

Mit Beginn des neuen Schuljahres nimmt die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. wieder neue Anfänger, jeden Alters ab fünf Jahren, auf.

Dienstags 17.00 Uhr im Sportkomplex Zwönitz und Donnerstags 17.00 Uhr in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule sind Interessierte zu einem kostenlosen Schnuppertraining, oder einfach nur zum Aufpassen, jederzeit herzlich Willkommen.

Informationen gibt es auch unter www.taekwondo-zwoenitz.de.

 

Zwönitzer Taekwondo- Sportler beim „Tag der Sachsen"

Nachdem sich die Kampfsportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. unter anderen schon in Annaberg, Zittau und Sebnitz zum „Tag der Sachsen" präsentiert haben, waren sie auch in diesem Jahr in Döbeln dabei.

Mit ihren kurzweiligen und spektakulären Vorführungen, um die koreanische Kampfkunst zu präsentieren, sind sie mittlerweile zu einer festen Größe auf der Bühne des Landessportbund Sachsen geworden und werden jedes Jahr erneut herzlich eingeladen.

Den Zwönitzern ging es in Döbeln nicht darum neue Mitglieder für die liebenswerte Gemeinschaft, in der ein sehr familiäres Klima herrscht, zu gewinnen. Sie wollen in Sachsen ihren Verein repräsentieren und vor Allem die olympische Sportart Taekwondo vorstellen und den Menschen näher bringen.

Denn Taekwondo ist nicht nur Kampfsport, der koreanische Volkssport ist auch Gesundheit für Körper und Geist. Neben Übungen zur körperlichen Ertüchtigung bietet Taekwondo auch Entspannungsverfahren zum Stressabbau und kann deshalb bis ins hohe Alter betrieben werden. Taekwondo ist aber auch Erziehung, so erwirbt ein Mensch beim betreiben dieser Sportart Sinn für die Gemeinschaft, Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen. Weiterhin wird auf wertvolle Tugenden wie Ehrlichkeit, Achtung anderen Menschen gegenüber, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft wertgelegt.

Als Wettkampfsport ist Taekwondo bereits olympisch und bietet mittlerweile eine Bundesliga in der auch fünf Sportler aus Zwönitz aktiv sind. Wie jede asiatische Kampfkunst eignet sich auch Taekwondo zur Selbstverteidigung, besonders Frauen und Kinder können sich mit dieser Selbstverteidigungsform zur Wehr setzen.

In den letzten Jahren ist die Zwönitzer Taekwondogemeinschaft stetig gewachsen und das kommt nicht von Ungefähr. Denn die kleine Familie tut was für ihre Mitglieder. So können Kinder von fünf bis sieben Jahren Donnerstags in der Zeit von 16.00 bis 17.00 Uhr in der Turnhalle der Katharina- Peters- Schule in Zwönitz turnen, spielen und Spaß haben. Die Kinder betreiben hier noch kein Taekwondo, sondern erwerben spielerisch motorische Grundfertigkeiten, welche für jede Sportart wertvoll sind. Ab acht Jahren haben Kinder die Möglichkeit zweimal wöchentlich bei den Zwönitzern Taekwondoin, so nennt man die Sportler dieser Zweikampfsportart, zu trainieren, Dienstags und Donnerstags jeweils ab 17.00 Uhr. Für Erwachsene und Fortgeschrittene bietet die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer Handballsportvereines 1928 e.V. viermal in einer Woche die Gelegenheit zum Training.

Neben den zahlreichen Trainingsmöglichkeiten bietet das Gemeinschaftskonzept auch Trainingslager, Wandertage, Weihnachtsfeiern und Feriencamps an. Wer neugierig geworden ist kann sich unter www.taekwondo-zwoenitz.de oder unter 0179/6870295 informieren.

 

 

 

Sachsenmeisterschaft im Taekwondo ein voller Erfolg.

Zwönitzer Kampfsportler eine Klasse für sich.

Am 23.10.04 wurde in Aue die 13. offene Landeseinzelmeisterschaft im Vollkontakt- Taekwondo ausgetragen. An den Start gingen neben den anderen sächsischen Vereinen auch die Sportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V..

Und dieses Mal wollten die Zwönitzer einen Paukenschlag tun gegen den kein Kraut gewachsen sein sollte. Denn alle Taekwondokämpfer wissen, die besten Kämpfer Sachsens dieser olympischen Kampfsportdisziplin kommen aus Zwönitz. Da die Zwönitzer Taekwondoin, so nennt man die Sportler der koreanischen Kampfkunst, zwar eine starke aber im Verhältnis zu anderen sächsischen Vereinen kleine Gemeinschaft sind, fuhren sie bisher auch aus Kostengründen mit wenig Startern zu den Turnieren.

Und an der geringen Teilnehmerzahl lag es das die Zwönitzer in der Vergangenheit in der Vereinswertung nie den ersten Platz belegen konnten, obwohl sie immer die meisten Goldmedaillen erkämpften. Da andere Vereine mit zwanzig Startern und mehr über zweite und dritte Plätze punkten konnten. Dies sollte sich dieses Mal ändern. Die Taekwondosportler des Zwönitzer Handballsportvereines hatten ein Ziel und haben sich intensiv auf die Landesmeisterschaft im Wettkampf vorbereitet. Der Zusammenhalt in der liebenswerten Gemeinschaft war noch nie so groß und alle kämpften für das Team und für Zwönitz, selbst bekannte Sportler, die vor Jahren ihre größten Erfolge feierten und ihre Wettkampfkarriere schon einmal an den Nagel gehängt hatten, standen noch Einmal für Zwönitz auf der Matte.

Und so kam es das die Zwönitzer Taekwondoin nicht nur den ersten Platz in der Vereinswertung belegten, sondern sie deklassierten die anderen Vereine regelrecht mit einem Punktevorsprung von 28 Punkten zum Zweitplatzierten, dem SV Bad Düben Abteilung Taekwondo. So gewann zum Beispiel Anja Schwarz ihre Viertelfinalbegegnung vorzeitig in nur zwei Runden mit 14:0 und Birgit Standau siegte im Viertelfinale der Klasse Jugend A weiblich bis 59kg durch K.O. beim Punktestand von 7:2 für Birgit. Ebenfalls mehr als deutlich gewannen Claudia Lerch mit 17:4, Susann Rosin mit 12:3, Alexander Mach mit 10:1 und Susann Langer mit 11:0. In der Vereinswertung wurden für erste Plätze sechs Punkte, für zweite Plätze drei Punkte und für dritte Ränge, wie auch für kampflose Siege, ein Punkt verteilt. Die Zwönitzer, welche mit sechszehn Kämpfern an dem Turnier teilgenommen hatten, gewannen elf Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Und wieder einmal fuhr kein Zwönitzer Taekwondosportler ohne Medaille nach Hause, was selbst für Laien dieser Kampfkunst bezeichnend sein sollte. Der Zweitplatzierte in der Vereinswertung, der SV Bad Düben, konnte im Gegensatz mit achtzehn Teilnehmern nur vier Goldmedaillen erkämpfen und der Drittplatzierte, der erste Taekwondoclub Chemnitz, belegte mit elf Startern nur zwei erste Plätze.

Eine Goldmedaille für Zwönitz konnten erkämpfen Laura Klapper, Franziska Wentzlaff, Daniel Clauß, Manuel Berndt, Susann Rosin, Birgit Standau, Anja Schwarz, Michael Loebert, Claudia Lerch, Susann Langer und Enrico Raupach.

Hervorragende zweite Plätze und wichtige Punkte für die Vereinswertung erreichten Melanie Böhm, Julia Werner, Alexander Mach und Anja Decker.

Sein Bestes gab auch Bert Meichsner und konnte dem Team eine wertvolle Bronzemedaille sichern.

Nicht nur den disziplinierten und talentierten Sportlern, sowie den Toptrainern der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. ist dieser Erfolg zu verdanken, sondern auch den idealen Trainingsbedingen in Zwönitz, denn Vereinsvorstände, Bürgermeister und Hallenwärter setzen sich für optimale Bedingung ein und unterstützen die Trainierenden mit vollen Kräften.

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Foto Jörg Schwarz: von links nach rechts- Susann Rosin, Anja Schwarz, Manuel Berndt, Alexander Mach

Kämpfer des Zwönitzer HSV 1928 e.V. auch international erfolgreich.

Taekwondo: drei Medaillen für Zwönitzer Taekwondosportler beim 12. Internationalen Sachsen- Anhalt Cup in Schönebeck.

Vom 29. bis 31. Oktober wurde in Schönebeck der alljährliche, internationale Sachsen- Anhalt Cup im Taekwondo, der olympischen Kampfsportart aus Korea, ausgetragen.

Neben 56 Vereinen aus 18 Ländern, unter Anderen aus Kanada, Ungarn, Dänemark, Tschechien, Belgien sowie den Niederlanden gingen auch vier Jugendliche aus Zwönitz für den sächsischen Landeskader an den Start.

Der Landeskader Sachsens im Taekwondo, den die Zwönitzer mit dreizehn Sportlern zum größten Teil stellen, war zu diesem Ranglistenturnier der deutschen Taekwondounion leider nur durch die Kämpfer des Zwönitzer HSV 1928 e.V. und eine Sportlerin aus Riesa vertreten.

Da die Zwönitzer Taekwondoin, so bezeichnet man die Sportler die diese koreanische Kampfkunst betreiben, ein Wochenende zuvor im erzgebirgischen Aue die 13. offene Landeseinzelmeisterschaft gewannen, waren die vier Zwönitzer beim Punkteturnier in Sachsen- Anhalt äußerst motiviert. Kein Wunder, denn in Aue hatte sich die Zwönitzer Klasse gezeigt. Mit sechszehn Teilnehmern erkämpften die Zwönitzer elf Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille und belegten in der Mannschaftswertung mit achtundzwanzig Punkten Vorsprung den ersten Platz.

Um Wettkampferfahrung zu sammeln trat der Dorfchemnitzer Alexander Mach beim Sachsen- Anhalt Cup in der Klasse Herren bis 58 kg an. Alexander der diese Saison hauptsächlich für das Team Sachsen in der Bundesliga kämpft wollte sich für die nächste Begegnung im Dezember vorbereiten. Ein Trainingskampf sollte es sein aber alles kam anders. Mit Pech in der Auslosung traf er in seinem ersten Kampf auf den Europameister Reinhold Jourdan aus Friedrichshafen. Aber Alexander war scheinbar unbeeindruckt von dem Titel seines Gegners, denn er hielt überraschend gut mit und lieferte sich mit dem deutlich größeren Jourdan einen Spitzenkampf. Nach einen 1:1 in der ersten Runde war noch alles offen, die zweite Runde ging mit dem Ergebnis von 4:3 an den Friedrichshafener. Jetzt musste Alexander angreifen um den Punkterückstand auszugleichen, hier zeigte sich die defensive Überlegenheit von Reinhold Jourdan, der seine Reichweitenvorteile zu nutzen verstand. Mit einem Endstand von 9:5 für Jourdan musste sich Alexander geschlagen geben, der jedoch einen starken Kampf bestritt und ausbaufähige Leistungen zeigte.

Anja Schwarz welche sich mit taktischer Disziplin im Habfinale der Klasse Jugend weiblich bis 54 kg gegen ihre Gegnerin vom TG Allgäu mit 5:1 durchsetzte, musste leider im Finale gegen ihre Vereinskameradin Susann Rosin antreten. Susann Rosin, die deutsche Vizemeisterin im Jugendbereich, war wohl an dem Tag nicht gerade in bester Form, vielleicht machte es ihr auch zu schaffen das sie wieder einmal gegen ihre Freundin antreten musste.

Denn Anja Schwarz, welche alle bisherigen Duelle der Beiden verloren hatte, konnte diesmal den Vergleich deutlich für sich entscheiden und sich über eine verdiente Goldmedaille freuen.

Manuel Berndt machte im Halbfinale der Klasse Jugend männlich bis 48 kg noch zu viele taktische Fehler und musste sich seinem ebenbürtigen Gegner mit 13:7 deutlich geschlagen geben, dennoch verdient konnte Manuel auf das Treppchen steigen und eine Bronzemedaille in Empfang nehmen.

Die Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. erreichte mit jeweils einer Gold-, Silber-, und Bronzemedaille neben München, Wulfen und Gelnhausen Rang 16 von 56 angetretenen Vereinen.

Informationen zum Verein und den Trainingszeiten findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de.

 

 

Foto privat: Trainer Enrico Raupach(Zweiter von Links) mit seinen Schützlingen Bundesligakämpfer Alexander Mach (links), deutsche Vizemeisterin Susann Rosin (Zweite von Rechts) und Internationale Sachsen- Anhalt Cup- Siegerin Anja Schwarz

Zwönitzer Kampfsportler kämpfen deutschlandweit vorn mit.

Taekwondo: Susann Rosin verteidigt Titel

Am 13.11.2004 fand in Neuss die deutsche Einzelmeisterschaft der Jugend B im Taekwondo statt. Als einzige Sportler aus Sachsen gingen für den Zwönitzer HSV 1928 e.V. Anja Schwarz und Susann Rosin an den Start. Die Beiden, welche auch auf internationaler Ebene erfolgreich sind, gehören zu den zehn besten Sportlerinnen Deutschlands in ihrer Kategorie. Anja Schwarz, die am 31.10. diesen Jahres beim Internationalen Sachsen- Anhalt Cup den ersten Platz belegte, konnte an ihre Leistungen von vor zwei Wochen nicht anknüpfen und unterlag im Vorkampf der späteren deutschen Meisterin Julia Swietkowiak aus Wuppertal. Susann Rosin zeigte in der Klasse Jugend weiblich bis 52 kg Nerven und konnte alle Vorbegegnungen für sich entscheiden. Im Viertelfinale zeigte die Sportlerin der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. taktische Disziplin und konnte mit dem Resultat von 9:8 ins Halbfinale einziehen. Hier musste sie gegen Linda Kühl aus Nordrhein- Westfalen, die zur Zeit an dritter Stelle der Bundesrangliste steht, antreten. Konzentriert und fair zeigte sich Susann, denn bis in Runde drei war noch alles offen. Am Ende des Halbfinales stand es nach einem schweren Kampf 5:4 für die Zwönitzerin. Nach Abzug der Minuspunkte, welche für Regelverfehlungen ausgesprochen werden, konnte Susann Rosin sich über einen 5:2 Sieg gegen die starke Wiesbadenerin freuen.

Im Finale, dem Kampf um den begehrten deutschen Meistertitel, stand Susann die Wuppertalerin Julia Swietkowiak gegenüber, gegen die im Vorkampf schon Anja Schwarz gescheitert war. Julia Swietkowiak, die Zweitplatzierte der Bundesrangliste, gewann ihr Halbfinale kampflos, weil ihre Gegnerin verletzungsbedingt aufgegeben hatte. Somit hatte sie einen Kampf weniger als Susann Rosin vom Zwönitzer HSV. Die Beiden lieferten sich einen spitzen Finalkampf, Julia etwas frischer und Susann hoch motiviert. Wie schon die Gegnerin zuvor nutze auch die Wuppertalerin Regelverfehlungen als taktische Mittel, musste dadurch auch zwei Punkte Abzug in Kauf nehmen. Aus den Regelwidrigkeiten, wie Halten und Schieben, heraus konnte sie jedoch punkten. Und so musste sich Susann Rosin am Ende äußerst knapp mit 3:2 geschlagen geben und verfehlte um Haaresbreite den deutschen Meistertitel. Dennoch kann die Zwönitzerin stolz sein, denn sie ist nach 2003 zum wiederholten Male deutsche Vizemeisterin geworden. Dazu Trainer Enrico Raupach: „Susi und Anja sind hervorragende Sportlerinnen und haben durchaus das Talent um den Sprung in den Bundeskader zu schaffen. Im wesentlichen fehlt ihnen zur Zeit ausreichend Wettkampferfahrung auf hohem Niveau, das heißt auf nationaler und internationaler Ebene. Da Turniere solcher Art oft in den alten Bundesländern oder im Ausland stattfinden und sich über ein ganzes Wochenende erstrecken sind sie schwer zu finanzieren und wir können nicht jede Veranstaltung nutzen. Weil es aber einige deutsche und internationale Titelträger bei uns im Verein gibt, müssen wir diese Alternative nutzen um den Jugendlichen Wettkampfstabilität zu geben."

Informationen findet man auch unter www.taekwondo-zwoenitz.de

 

 

Foto: Thomas Böhm

hinten von links nach rechts: Tim Schnabel, Bert Meichner, Daniel Clauß, Manuel Berndt, Stefan Lerch 

Mitte von links nach rechts: Laura Klapper, Franziska Wentzlaff, Birgit Standau, Julia Werner

vorn von links nach rechts: Anja Decker, Claudia Lerch, Melanie Böhm

 

Zwönitzer Kampfsportler auf drei Hochzeiten

Taekwondo: 7. Bergstadt- Pokalturnier in Brand- Erbisdorf wieder gut besucht.

Nachdem am vorletzten Wochenende drei Sportler von der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. bei der deutschen Einzelmeisterschaft der Jugend in Neuss an den Start gingen und zwei Erwachsene sich der Prüfung zum Trainer für Kinder und Jugendliche stellten, waren am 13.11.04 auch zehn Athleten der koreanischen Kampfkunst beim 7. Bergstadt- Pokalturnier in Brand- Erbisdorf auf der Matte.

Unterstützt durch Stefan Lerch, dem Kampfrichter der Zwönitzer Kämpfer, und Trainer Tim Schnabel wollten die Jungs und Mädchen des eingeschworenen Teams ihre Leistungen aus der Vergangenheit bestätigt haben.

Ingesamt kämpften an diesem Samstag 149 Teilnehmer aus 17 Vereinen, darunter auch Gäste aus Thüringen, Sachsen- Anhalt und Bayern, in Brand- Erbisdorf gegeneinander. Die Gewichtsklassen waren gut gefüllt und so konnten die meisten Sportler mehrere Kämpfe bestreiten und viel Wettkampferfahrung sammeln. Die zehn Sportler der Abteilung Taekwondo des Zwönitzer HSV 1928 e.V. erkämpften sieben Gold- und drei Silbermedaillen und belegten hinter Bad Düben mit 27 Teilnehmern und dem mitteldeutschen Taekwondoverein „Fight for Fun" mit 24 Startern den dritten Platz in der Mannschaftswertung.

Erste Plätze belegten Melanie Böhm, Julia Werner, Anja Decker, Franziska Wentzlaff, Manuel Bernd, Birgit Standau und Claudia Lerch. Hervorragende zweite Plätze erreichten Bert Meichner, Laura Klapper und Daniel Clauß.

Das Bergstadt- Pokalturnier war der letzte Wettkampf in diesem Jahr für die Zwönitzer Kampfsportler, nun soll beim Wintertrainingslager mit traditioneller Gürtelprüfung und beim Weihnachtstraining das Jahr 2004 in gemeinschaftlicher Runde ausklingen.

Danach kann man im neuen Jahr mit großer Sicherheit wieder auf Nachrichten von den Zwönitzer Taekwondo- Sportlern warten.

Informationen findet man unter www.taekwondo-zwoenitz.de .